Archiv – Wissenschaft & Forschung
neu abonnierte Zeitschrift " ZTS, Zeitschrift für Theoretische Soziologien"
Perspektiven der Kunstsoziologie
Christian Steuerwald
November 2012, 232 S., Reihe Kunst und Gesellschaft, Taschenbuch 34,95 €
Perspektiven der Kunstsoziologie: Praxis, System, Werk.
Der vorliegende Band fasst verschiedene neuere soziologische Perspektiven auf die Kunst zusammen, die auf der ersten Tagung des Arbeitskreises Kunstsoziologie diskutiert wurden. Primär geht es hierbei um Analysen von Praktiken, Systemen, Kunstwerken sowie Kunstorten, die in den verschiedenen Beiträgen je nach Schwerpunktsetzung theoretisch und/oder empirisch untersucht werden. Infolge des Anspruchs, neuere Perspektiven der deutschsprachigen Soziologie auf die Kunst zusammenzuführen, ist der Band insgesamt offen angelegt. So finden sich neben theoretischen Beiträgen auch empirische Arbeiten zu unterschiedlichen Formen der Kunst wie etwa der Bildenden Kunst, Theater und Film oder auch der Frage, ob Städtebau als Kunst verstanden werden kann.
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Produktinformation
Taschenbuch: 232 Seiten
Verlag: Springer VS; Auflage: 2013 (24. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3531190059
ISBN-13: 978-3531190051
Größe und/oder Gewicht: 21 x 14,8 x 1,8 cm
Soziologie der Finanzmärkte
Herbert Kalthoff, Uwe Vormbusch (Hg.)
September 2012, 376 S., kart., 29,80 €
ISBN 978-3-8376-1806-8
Reihe Sozialtheorie
Spätestens mit der Schuldenkrise sind Finanzmärkte ins Zentrum der Forschung und des öffentlichen Diskurses gerückt. Dieser Band eröffnet neue und profunde Einblicke in ein gesellschaftlich relevantes und komplexes Phänomen der Gegenwart, das durch die Gleichzeitigkeit von formaler Rationalität und kommunikativer Mythenbildung, hoher Technisierung und impulsiver Körperlichkeit geprägt ist. Die sozial- und kulturwissenschaftlichen Beiträge stellen Forschungen zu unterschiedlichen Aspekten der Finanzmärkte vor – vereint durch das Interesse, ökonomischen Wissenspraktiken und ihrer gesellschaftlichen Bedeutung auf die Spur zu kommen.
Studying Social Networks. A Guide to Empirical Research
Marina Hennig, Ulrik Brandes, Jürgen Pfeffer und Ines Mergel
This textbook provides an introduction to the process of empirical network research. In an action-oriented approach, it features explicated learning goals, numerous reference examples, and exercises that facilitate successful learning. Integrating their different disciplinary perspectives, the authors address an interdisciplinary audience of teachers, researchers, and practitioners alike.
Campus Verlag, Frankfurt am Main
International Journal of Sociology and Social Policy
Die vielen Stimmen des Bologna-Prozesses. Zur diskursiven Logik eines bildungspolitischen Programms
Maeße, Jens (2010) 286 S., kart., 28,80 €, ISBN 978-3-8376-1322-3, Reihe Science Studies
Wie ist es zu erklären, dass der Bologna-Prozess das traditionelle liberale Selbstverständnis der deutschen Universitäten innerhalb kürzester Zeit aufgelöst hat? Jens Maeße geht dieser Frage aus diskursanalytischer und poststrukturalistischer Sicht nach und zeigt, wie ausgehend von Texten, Reden und Interviews politische Handlungsträgerschaft hergestellt wird. Fazit: Nicht die vielbeschworene Unumkehrbarkeit macht den Bologna-Prozess so effizient, sondern das diskursive Unsichtbarmachen von politischer Verantwortlichkeit und konkreter Reformprogrammatik in einem technokratischen Konsensdiskurs.
Moving (Con-)Texts. Produktion und Verbreitung von Ideen in der globalen Wissensökonomie.
Johannes Angermüller, Jens Maeße, Jan Standke (Hg.), Berlin: Logos ... Die Integration von Theorie und Methode in der Netzwerkforschung
Herausgegeben von Marina Hennig und Christian Stegbauer
Wiesbaden: Springer VS, 2012. 211 S. mit 52 Abb. Br. EUR 34,95
ISBN 978-3-531-17865-3
Die Netzwerkforschung wurzelt auf unterschiedlichen Theoriesträngen, und ebenso wenig kann von der Methode der Netzwerkanalyse gesprochen werden. Theorie und Methode haben gemeinsam, dass sie die Struktur von Beziehungen als Erklärung heranziehen. Wie aber die Passung von Methode und Theorie vorgenommen wird, wie beides aufeinander bezogen ist und welche Probleme dabei auftreten, ist Gegenstand des Buches. Beispielhaft werden diese Fragen an allen Beiträgen aufgezeigt. Diese reichen von Bourdieus Habitus- und Feldtheorie bis zum Methodologischen Individualismus zur Erklärung von Netzwerkstrukturen. Bei den methodischen Fragen reicht das Spektrum von der Messung von Zentralität, dem Umgang mit fehlenden Werten bis hin zu Divergenzen zwischen Akteursperspektive und Netzwerkstruktur. Inhaltliche Schwerpunkte finden sich bei Organisation und Raum sowie Schule und Wissen.
Inhalt
Pierre Bourdieus konzeptueller Ansatz - Die Netzwerkperspektive - Verknüpfung der Netzwerkperspektive mit der Habitus- und Feldtheorie Bourdieus - Daten und Operationalisierung - Untersuchung der Netzwerkstrukturen - Zum Einfluss von Habitus und Netzwerkstruktur - Empirische Ergebnisse - Sozialkapital und Netzwerkstruktur
Herausgeber
Marina Hennig, PD Dr. rer. soc., ist Projektleiterin am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung in dem DFG Forschungsprojekt „Versuch einer empirischen Rekonstruktion der Habitus- und Feldtheorie von Bourdieu durch die Netzwerkanalyse“. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Soziale Netzwerkanalyse, Sozialstrukturanalyse, Empirische Sozialforschung, Mikrosoziologie, Familie.Dr. Christian Stegbauer ist Privatdozent für Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main.
Zielgruppe
SoziologInnenMedien- und KommunikationswissenschaftlerInnen
KulturanthropologInnen
PolitikwissenschaftlerInnen
HistorikerInnen
PsychologInnen
Leugnen oder gestehen? Bestimmungsfaktoren wahrer Antworten in Befragungen
Soziologie der Kommunikationsmedien. Medien - Formen - Erwartungen
Udo Thiedeke (2012)
ca. 450 S. mit 29 Abb. u. 11 Tab. Broschiert ISBN: 978-3-531-18533-0
Die "Mediensoziologie" hat sich bisher zu sehr auf Massenmedien konzentriert und es versäumt, einen unterscheidungsfähigen Begriff von Kommunikationsmedien auszuarbeiten, der auch die Technizität von Medien angemessen berücksichtigt.
Der vorliegende Band will dazu einen Vorschlag unterbreiten, wie eine soziologische Theorie und Analyse von Kommunikationsmedien zu entwickeln ist, die mit tragfäigen Begriffen die sozio-technische Mediendifferenzierung ebenso erfasst, wie die Ausprägung von medialen Kommunikationsformen und von Kommunikationserwartungen, die auf spezifische mediale Sinnhorizonte bezogen sind.
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