Archiv – Aktuelle Mitteilungen
Medientechnologie:
Förderpreis »Frauen + Medientechnologie« von ARD und ZDF für Abschlussarbeiten
Nachwuchsförderung - Andere Förderinstitutionen - Preise + Wettbewerbe - Natur- und Ingenieurwissenschaften, Mathematik
ARD und ZDF verleihen den Förderpreis für herausragende Abschlussarbeiten von Frauen aus dem Bereich der Medientechnologie für Absolventinnen eines Faches mit engem Bezug zu Hörfunk, Fernsehen und Online-Medien. Teilnehmen können Frauen, die an deutschen, österreichischen oder schweizerischen Hochschulen im Bereich der Technik- und Ingenieurwissenschaften, Medien-wissenschaften sowie anderer Fachgebiete mit Bezug zur Medientechnologie studieren. Die Abschlussarbeit muss zur Erlangung eines akademischen Grades zwischen Januar 2011 und Februar 2013 angenommen worden sein – als Bachelor-, Master-, Diplom-, Magister- oder Doktorarbeit.
Preisgelder: 1. Preis: 5.000 Euro, 2. Preis: 3.000 Euro, 3. Preis: 2.000 Euro
Bewerbungszeitraum vom 1. November 2012 bis 28. Februar 2013.
Weitere Informationen: http://www.ard-zdf-foerderpreis.de/forderpreis/
Frankfurter Adorno-Vorlesungen 20. bis 22. Juni 2012
Wolfgang Streeck
Gekaufte Zeit. Die vertagte Krise des demokratischen Kapitalismus
Seit 2002 veranstaltet das Instiut für Sozialforschung in Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp Verlag jährlich Vorlesungen, die an drei Abenden an Theodor W. Adorno erinnern sollen. Dabei geht es nicht um eine philologische Ausdeutung seines Werks, sondern darum, Adornos Einfluss auf die heutige Theoriebildung in den Humanwissenschaften zu fördern und die lebendigen Spuren seines interdisziplinären Wirkens in den fortgeschrittenen Strömungen der Philosophie, der Literatur-, Kunst- und Sozialwissenschaften sichtbar zu machen.
Wolfgang Streeck, seit 1995 Direktor am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln und Professor für Soziologie an der Universität zu Köln, analysiert in den diesjährigen Vorlesungen den Weg in die Finanz- und Fiskalkrise der Gegenwart als Prozess einer langfristigen Transformation des Verhältnisses von Demokratie und Kapitalismus.
Soziologe Wolfgang Streeck über Goldman Sachs in der Süddeutschen Zeitung...
Absolvent der Universität Mainz gewinnt Ulrich-Teichler-Preis
Philipp Nolden hat für seine am Soziologischen Institut der JGU geschriebene Diplomarbeit „Einflussfaktoren der Studienfachwahl im Wandel – eine empirische Untersuchung auf Basis des Studierendensurveys“ den Ulrich-Teichler-Preis für hervorragende Abschlussarbeiten gewonnen.
Der von dem Kasseler Hochschulprofessor gestiftete Preis soll junge Hochschulforscherinnen und –forscher dazu anregen, sich mit Fragen der Hochschulforschung wissenschaftlich auseinanderzusetzen.
In seiner Untersuchung arbeitet Nolden heraus, dass es fachspezifische Einflussfaktoren für die Studienwahl gibt. Insgesamt kann der Autor vier Faktoren identifizieren, die die Studienwahl beeinflussen: Sozialstrukturelle Merkmale, Lebensorientierungen, Motivationen und Interessen sowie Arbeitsmarkteinschätzungen. Die so konstatierten fachspezifischen Profile der Studienfächer können in Bezug auf ihre Einflussfaktoren eine marketingstrategische Grundlage für Fakultäten zur gezielten Ansprache unterrepräsentierter Gruppen werden.
Die Gesellschaft für Hochschulforschung (HoF) hat insgesamt sechs Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftler ausgezeichnet.
Vielfalt und Zusammenhalt - 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
01. - 05. Oktober 2012 in Bochum und Dortmund
Das Thema ‚Vielfalt und Zusammenhalt‘ steht im Mittelpunkt des 36. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der in einem Jahr an der Ruhr-Universität Bochum und der Technischen Universität Dortmund durchgeführt wird. Der Kongress wird zum ersten Mal an diesen Universitäten zu Gast sein. Angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher Entwicklungen will die Soziologie Vielfalt unter dem Gesichtspunkt von Chancen und Herausforderungen für sozialen Zusammenhalt sowie Aspekten von kreativer Weiterentwicklung und sozialer Innovation thematisieren. Gastland dieses 36. DGS Kongresses ist die Türkei. Mit diesem Land sind aus deutscher Perspektive wie mit keinem anderen die Themen Vielfalt und Zusammenhalt durch die Zuwanderungs- und Integrationspolitik verknüpft. Ausgerichtet wird der Kongress in gemeinsamer Verantwortung der Bochumer und Dortmunder Soziologinnen und Soziologen. Die Kongressorte sind Bochum und Dortmund. Ethnische, kulturelle und soziale Vielfalt sind (selbstverständlich nicht nur, aber insbesondere auch) kennzeichnend für das Zusammenleben von Menschen in den Ruhrgebietsstädten Bochum und Dortmund. Somit sind diese Städte aus historischer und gesellschaftlicher Sicht ideale Orte für einen Kongress zum Thema Vielfalt und Zusammenhalt. Der räumliche Veranstaltungsschwerpunkt ist der Campus der Ruhr-Universität Bochum, die sich als eine der größten Universitäten Deutschlands in jüngerer Zeit zu einem attraktiven Wissenschaftsstandort entwickelt hat. Auf dem Campus der Technischen Universität Dortmund und in den dortigen Instituten werden ebenfalls mehrere Veranstaltungen stattfinden.