Dr. Jens Maeße

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• Methoden der Diskursanalyse
• Gesellschaftstheorie / Globalisierungstheorie
• Postrukturalismus / Hegemonietheorie / Dekonstruktion
• Wissenschaftssoziologie und Hochschulforschung
• Politische Soziologie
• Ökonomie / Wirtschaft / Finanzen


Aktuelles

Workshop "Ökonomie, Diskurs, Regierung", 11. - 12. November 2011 in Mainz

Werdegang

1998 – 2004 Studium der Soziologie und Philosophie an der Universität Magdeburg und der University of York (GB)
2005 – 2009 Promotion am Institut für Soziologie in Magdeburg
  Dissertationsschrift: Konflikt im Zeichen des Konsenses. Eine hegemonietheoretische Diskursanalyse der politischen Logik von Hochschulreformen am Beispiel des „Bologna-Prozesses“.
  Lehrveranstaltungen: „Postrukturalistische Diskurstheorie(n)“, „Hegemonie, Konflikt, Exklusion im globalen Zeitalter“, „Macht und Diskurs in gegenwärtigen Gesellschaften“, „Sozialwissenschaftliche Grundlagentexte“.
ab 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Soziologie in Mainz

 

Projekte

Financial expert discourse.
The production, circulation and transformation of heterogeneous knowledge in financial economics between market, state and academia.

Zeitgenössische Wissensgesellschaften greifen immer häufiger auf Expertenwissen als Problemlösungs- und Orientierungswissen zurück. In dem Forschungsprojekt  wird die Finanzwissenschaft als ein „transepistemisches Feld“ betrachtet, in dem Wissen in verschiedenen, sehr heterogenen Kontexten generiert und unterschiedliche wirksam wird, nämlich an Universitäten, an Banken, an Wirtschaftsforschungsinstituten oder auch in Marktregulierungseinrichtungen. Finanzmärkte werden in dem Vorhaben als Wissensmärkte in den Blick genommen, in denen Wissensasymmetrien mobilisiert und von zahllosen Experten aus unterschiedlichen Blickwinkeln analysiert und mit unterschiedlichen Zielen für verschiedene akademische und nicht akademische Felder nutzbar gemacht werden. Aus diskursanalytischer Sicht soll der Frage nachgegangen werden, wie Wissen produziert und in unterschiedlichen Feldern wirksam wird.    

Das Projekt wird von der Volkswagenstiftung gefördert. 

 

Publikationen

2011

 

  • Financial expert discourse (Fed). On discourse as a heterogeneous communicative power machine. unveröffentlichtes Paper
  • Finanzmärkte als diskursive Praxisfelder, in: Johannes Angermüller, Jens Maeße und Jan Standke (Hg.): Moving (Con-)Texts. Produktion und Verbreitung von Ideen in der globalen Wissensökonomie, Berlin: Logos, S. 213-229.
  • (gemeinsam mit Jan Standke und Johannes Angermüller): Dynamik und Komplexität gesellschaftlicher und kultureller Globalisierung. Zur Einführung, in: Johannes Angermüller, Jens Maeße und Jan Standke (Hg.): Moving (Con-)Texts. Produktion und Verbreitung von Ideen in der globalen Wissensökonomie, Berlin: Logos, S. 7-17.
  • Bilder ‚guter Kindheit‘ in Regierungsdokumenten. Endbericht einer Diskursanalyse. EDUCARE WORKING PAPER 2/2011. Frankfurt: Goethe‐Universität. URL: http://www.uni‐frankfurt.de/fb/fb04/we2/educare.html
  • (gemeinsam mit Johannes Angermüller und Jan Standke) (Hg.) Moving (Con-)Texts. Produktion und Verbreitung von Ideen in der globalen Wissensökonomie, Berlin: Logos.            

 

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2010

  • Der Ökonom als Volkstribun. Die mediale Inszenierung von ökonomischem Expertentum, in: Aptum. Zeitschrift für Sprachkritik und Sprachkultur, Heft 3/2010, S. 277-288.
  • Die Konsenstechnokratie. Zur politischen Logik der Globalisierung am Beispiel des Bologna-Prozesses. unveröffentlichtes Paper
  • Die vielen Stimmen des Bologna-Prozesses. Zur diskursiven Logik eines bildungspolitischen Programms. Bielefeld: transcript

 

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  • Der Bologna-Diskurs. Zur politische Logik der Konsenstechnokratie, in: Johannes Angermüller und Sylke van Dyk (Hg.): Diskursanalyse meets Gouvernementalitätsforschung, S. 101-127

2009

  • Konsensstrategien in der Hochschulpolitik. Wie der Bologna-Prozess Gefolgschaft mobilisiert. In: die hochschule, 1/2009. S. 157-171.

2008

  • Wie Bologna erfunden wurde. Eine Diskursanalyse über die Etablierung eines Reformprogramms in Deutschland. In: Zeitschrift für Soziologie der Sozialisation und Erziehung, 28. Jg., Heft 4, S. 363-376.
  • Zum utopischen Kern des Neoliberalismus. Die hegemoniale Rolle des CHE in Verwaltungs- und politischen Diskursen im hochschulpolitischen Feld. In: Frauke Gützkow und Gunter Quaißer (Hg.): Jahrbuch Hochschule gestalten 2007/2008. Denkanstöße in einer föderalisierten Hochschullandschaft, Bielefeld: UVW, S. 105-116.
  • Der Bologna-Prozess als diskursiv-hegemoniale Formation, in: Karl-Siegbert Rehberg (Hrsg.): Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Teilbd. 1 u. 2. S. 3166-3181. Frankfurt am Main: Campus Verlag.

2006

  • Von der „zuständigen Staatsmacht“ zum „subsidiären Reformdienstleister“. Zur Transformation des diskursiven Empfängerstatus des „Staates“ im Hochschulrektorenkonferenz-Diskurs Ende der 1990er Jahre. In: Britta Krause, Tania Meyer, Nina Pippart und Dietmar Fricke (Hg.): Chronotopographien. Agency in ZeitRäumen, Frankfurt a.M. et al.: Peter Lang, S. 207-220.

2005

  • Kontinuität und Kontingenz. Von der strukturalistischen Dekonstruktion Derridas zur poststrukturalistischen Diskurstheorie. In: Alexander Geiger, Simone Kaiser, Anett Krause und Michael Nitsche (Hg.): Diskurse der Gewalt – Gewalt der Diskurse. Macht - Identität – Gewalt, Magdeburg, S. 59-75.

 

Rezensionen

  • Philipp Ullmann, Mathematik – Moderne – Ideologie. Eine kritische Studie zur Legitimität uns Praxis der modernen Mathematik, in: Soziologische Revue, Heft 3, Jahrgang 32 (2009), S. 305-307.
  • Georg Glasze und Annika Mattissek (Hg.), Handbuch Diskurs und Raum. Theorien und Methoden für die Humangeographie sowie die sozial- und kulturwissenschaftliche Raumforschung, für: „Geschichte Transnational“, (2010), http://geschichte-transnational.clio-online.net/rezensionen/id=13891&count=753&recno=39&type=rezbuecher&sort=datum&order=down&segment=16
  • Stephan Moebius und Andreas Reckwitz (Hg.), Poststrukturalistische Sozialwissenschaften, für: Soziologische Revue, Heft 2, Jahrgang 34. (2011), S. 219-222.

 

Konferenzbeiträge

 

Lehre

WS 2011/12

 

  • Bachelormodul „Bildungswissenschaften“, Wintersemester 2010/11 am Institut für Soziologie, Fachbereich 02 der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.
  • Seminar „Finanzmärkte als Expertendiskurs“, Wintersemester 2011/12 am Institut für Soziologie, Fachbereich 2 der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. 

 

SS 2010

 

  • Seminar: Wissenssoziologie der Mathematik.
  • Hauptseminar „Das Wissen der Märkte“, Sommersemester 2010 am Institut für Soziologie, Fachbereich 02 der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.

 

 

WS 2009/2010

 

  •  Seminar: Gouvernementalität.

 

SS 2009

 

  • Seminar: Methoden der Diskursanalyse.
  • Seminar: Poststrukturalistische Sozialtheorien.

 

Kontakt Kontakt
Jens Maeße
Raum 04-455
Institut für Soziologie
Colonel-Kleinmann-Weg 2
55099 Mainz 
Tel 0176-700 96 725
nach Vereinbarung

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