Netzwerkforschung und Familiensoziologie
 

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  Johannes Gutenberg-Universität Mainz » Fachbereich 02 » Institut für Soziologie » Netzwerkforschung und Familiensoziologie

 
Willkommen in der Abteilung
Netzwerkforschung und Familiensoziologie
im Institut für Soziologie, an der Universität Mainz
 

Aktuelle Hinweise
(hier klicken für mehr Information)

 
Kontakt

Adresse:
Abt. Netzwerkforschung und Familiensoziologie
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
FB 02 Sozialwissenschaften, Medien und Sport
Institut für Soziologie
SB II, Raum 04-454
Colonel-Kleinmann-Weg 2
D-55099 Mainz

Telefon: (++49)   (0) 6131 - 39-22444
Fax: (++49)   (0) 6131 - 39-25569
E-mail: sekretariat.hennig@uni-mainz.de
Internet: www.soziologie.uni-mainz.de/familie/

Öffnungszeiten des Sekretariats:
Montag bis Donnerstag,
jeweils 10.00 Uhr bis 11.00 Uhr
 
Arbeitsschwerpunkte

Die Abteilung beschäftigt sich mit Familien und anderen (kinderlosen) Lebensformen sowie mit Lebensläufen und Familienentwicklungsprozessen. Im Mittelpunkt stehen die Beschreibung und Erklärung des Wandels von Familienformen, von Familienfunktionen und von Verläufen der Familienentwicklung. Thema sind zum Beispiel die Pluralisierung von Lebens- und Familienformen, Gründe für niedrige Fertilität und Kinderlosigkeit oder die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Dabei werden das Individuum und die Bedingungen des Handelns des Individuums im Kontext der Beziehungen zu anderen Akteuren mit Hilfe der Netzwerkanalyse erfasst, um den sozialen Kontext in den Akteure eingebettet sind zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass sich die Studien nicht nur auf die Informationen bzw. Attribute der Akteure und ihre Eigenschaften stützen, sondern auch auf Informationen über die Art und Weise, wie die Akteure miteinander verbunden sind, d.h. ihre sozialen Beziehungen. Die Studie von sozialen Netzwerken beruht auf der Überlegung, dass scheinbar autonome Individuen und Organisationen, in soziale Beziehungen und Interaktionen eingebettet sind, die das Handeln und die Handlungsmöglichkeiten der Individuen, Familien usw. beeinflussen.

Diese Themen sind Gegenstand von Forschung und Lehre. Sie werden theoriegeleitet empirisch untersucht. Dazu werden jeweils Einflüsse des gesellschaftlich-strukturellen Kontextes, des sozialen Milieus, der individuellen Situation und die soziale Eingebundenheit der Akteure in soziale Beziehungen mit berücksichtigt. Ebenso sind aktuelle Entwicklungen - etwa in Recht, Sozialpolitik, Wirtschaft und Arbeitsmarkt - von Interesse. Thematisch wird versucht, an gesellschaftspolitische Diskurse über Familie und soziale Netzwerke anzuknüpfen.

In der Lehre werden regelmäßig Veranstaltungen zu den Bereichen Netzwerkforschung, Familiensoziologie sowie methodischen Problemen familienwissenschaftlicher und netzwerkanalytischer Untersuchungen angeboten.