Aktuelles

 

 

Katharina Kunißen gewinnt Dissertationspreis

 

Für ihre Dissertation "The independent variable problem. Welfare stateness as an explanatory concept" hat Katharina Kunißen den Peter A. Berger-Preis der DGS-Sektion "Soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse" für die beste Dissertation der vergangenen beiden Jahrgänge gewonnen (gemeinsam mit Carlotta Giustozzi). In ihrer mit dem Prädikat summa cum laude bewerteten Dissertation befasst sich Katharina Kunißen mit einem seit langem vernachlässigten Problem der ländervergleichenden Sozialstruktur- und Wohlfahrtsforschung, nämlich der Begründung von Strategien, mit denen Wohlfahrtsstaatlichkeit als Erklärungskonzept in statistischen Mehrebenenmodellen je nach Untersuchungsgegenstand adäquat eingesetzt werden kann. Das Buch (Open Access) ist bei Springer VS erschienen.

 

 

me@JGU: Dein Portal für mehr Gelassenheit im Studium

 

Haben Sie den festen Vorsatz Ihren (Studien-) Alltag im kommenden Wintersemester besser zu strukturieren? Haben Sie sich vorgenommen, dieses Semester regelmäßiger zu lernen? Möchten Sie Ihren Selbstwert stärken, wissen aber nicht genau wie Sie das erreichen können?
me@JGU - Dein Portal für mehr Gelassenheit im Studium hilft mit vielen Infos, Tipps und Übungen dabei, psychisch gesund durchs Studium zu kommen, egal ob Ersti oder kurz vor dem Abschluss.
Auch in den Semesterferien bieten wir, zusätzlich zur frei zugänglichen Website, einen Workshop an, in dem Sie Fragen zu ausgewählten Kapiteln stellen können.

Ihr PBS-Team

 

 

Neues Projekt: Kollaborative Technikentwicklung und mediensoziologische Forschung zur Gestaltung von Interfaces

 

„Anwendungsorientierte sozialwissenschaftlich-medienreflexive Integrierte Forschung und Technikfolgenabschätzung“ im Verbundprojekt IN-KNOW: „Entwicklung einer Plattform für die intelligente Bereitstellung von Wissen für den Mittelstand“

BMBF-Förderung „Innovative Arbeitswelten im Mittelstand“

Kollaborative und medienreflexive Technikentwicklung im Kontext mittelständischer Industrie: Ab August 2022 startet am Arbeitsbereich Mediensoziologie und Gesellschaftstheorie ein neu eingeworbenes Drittmittelprojekt im Verbund mit Partnern aus der Praxis. Mit dem Projekt IN-KNOW (Interfacing Knowledge) begleitet der Arbeitsbereich die Entwicklung und Gestaltung einer Assistenzanwendung für Produktionsmitarbeiter in zwei Partnerbetrieben aus dem produzierenden Gewerbe. In der transdisziplinären Zusammenarbeit mit Softwareentwicklung und Design wird der Prozess beforscht und mitgestaltet. Das Projekt wird vom BMBF gefördert und läuft über zwei Jahre.

Projektstart: 01.08.2022

 

© Foto: Sengchoy Int/stock.adobe.com

 

Hinter jeder Abschlussarbeit steht ein/e Student/in, der/die viel Kraft und Mühe hineingesteckt hat, um am Ende des Studiums ein Abschlusszeugnis in der Hand zu halten.

Jedes Ende ist auch ein Anfang: Das Ende des Studiums eröffnet viele neue Wege und Möglichkeiten. Das möchte das Institut der Soziologie gemeinsam mit den Studierenden feiern und lädt in diesem Rahmen jedes Abschlussjahr zu einer Abschlussfeier ein, in der die AbsolventInnen des Jahrgangs zelebriert werden.

Einige Momentaufnahmen wurden bei der diesjährigen Abschlussfeier des Jahrgangs 2021/22 festgehalten. Hier geht es zur Bildergalerie.

 

Wir wünschen den Absolvent/innen des Jahrgangs 2021/22 alles Gute!

 

 

 

Frankfurter Methodenwoche - Anmeldung bis 22. Juli

 

Liebe Studierende,

vom 4. bis 7. Oktober 2022 findet die achte Methodenwoche des Methodenzentrums Sozialwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt statt. Das Angebot umfasst Workshops für Anfänger*innen und Fortgeschrittene sowie Inhalte aus dem Bereich der qualitativen, quantitativen und Mixed Methods-Forschung.

In diesem Jahr findet die Methodenwoche sowohl online als auch in Präsenz statt. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme, die durch die Finanzierung aus Mitteln der Goethe-Universität und des HMWK kostenlos bleibt und in diesem Jahr erstmals auch für Studierende der Rhein-Main-Universitäten geöffnet ist.

 

Das vollständige Programm finden Sie unter https://www.starkerstart.uni-frankfurt.de/120704366/Methodenwoche_Programm_2022_final.pdf,

die Anmeldung ist bis zum 22.07.2022 unter https://anmeldung.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/methodenzentrum/ freigeschaltet.


Bei Fragen wenden Sie sich gerne an
Methodenwoche@uni-frankfurt.de.

Das Team vom Methodenzentrum der Goethe-Universität Frankfurt

 

 

Institutskolloquium am 6.7.2022: "Warum manche Länder Geflüchtete aufnehmen und andere nicht."

 

Gastvortrag im Institutskolloquium:

Warum manche Länder Geflüchtete aufnehmen und andere nicht. Ergebnisse einer qualitativen Diskursanalyse aus sechs Ländern (Chile, Deutschland, Polen, Singapur, Türkei, Uganda).

von Prof. Jürgen Gerhards,
Seniorprofessor im Exzellenzcluster SCRIPTS der Freien Universität Berlin

Nach internationalem Recht ist es Staaten nicht erlaubt, Menschen, die in ihrem Heimatland verfolgt werden, zurückzuweisen. Die Realität sieht anders aus. So wurden beispielsweise die syrischen Bürgerkriegsflüchtlinge von der Türkei und partiell auch von Deutschland mit offenen Armen empfangen, während sich Länder wie Ungarn und Polen weigerten, syrische Geflüchtete aufzunehmen. Ähnliche Länderunterschiede finden wir in anderen Regionen der Welt. Ugandas Grenzen sind gegenüber der Vielzahl von Geflüchteten aus dem Südsudan weit geöffnet, während das wohlhabende Singapore die Grenzen gegenüber der ethnischen Minderheit der Rohingya, die in ihrem Heimatland Myanmar massiv verfolgt werden, komplett abgeriegelt hat. Wie kann man diese Länderunterschiede in der Flüchtlingspolitik erklären?

Auf der Grundlage einer zusammen mit Daniel Drewski durchgeführten qualitativen Diskursanalyse von Parlamentsdebatten über Geflüchtete in sechs Ländern - Chile, Deutschland, Polen, Singapur, Türkei und Uganda –, versuchen wir zu zeigen, dass es weniger „objektive“ Faktoren sind, die die Flüchtlingspolitik beeinflussen, sondern die Deutung dieser Faktoren durch die Regierung und die Oppositionsparteien. Eine besondere Rolle zur Erklärung der Flüchtlingspolitik spielt dabei die Interpretation der kollektiven Identität der Aufnahmegesellschaft.

 

Zeit: 6.7.2022, 18:15 bis 19:45
Ort: Raum 02 - 445 (P 205) im Philosophicum

Über reges Interesse und eine interessante Diskussion würden wir uns freuen.

 

 

DFG-Forschungsgruppe „Practicing Evidence – Evidencing Practice“
hält internationale Tagung ab.
Prof. Dr. Sascha Dickel wird Sprecher der Gruppe.

 

Vom 3. bis zum 6. Mai fand sich die DFG-Forschungsgruppe 2448 „Practicing Evidence – Evidencing Practice“ erstmals seit dem Antritt ihrer 2. Förderungsphase zu einer Tagung ein, die wieder in Präsenz gehalten wurde. Diese fand in der Villa Vigoni, dem deutsch-italienischen Zentrum für europäischen Dialog, statt und firmierte unter dem Titel „Whose truths? Whose facts? Cultures of evidence beyond and across academic Disciplines“. Neben den Teilprojekten des Verpundprojekts, nahmen auch internationale Gäste aus verschiedenen Disziplinen teil. Die Teilprojekte der JGU konnten sich hier ebenfalls präsentieren und leisteten ihre Beiträge in Form einer Postersession des jüngst angelaufenen Forschungsprojektes zur De- und Restabilisierung von Evidenz in der Coronakrise sowie eines Vortrags zur kommunikativen Konstruktion von Binnen- und Außengrenzen in den Citizen Science.

Neben forschungsinhaltlichen gab es auch organisatorische Neuigkeiten: so wurde Sascha Dickel zum Sprecher der Forschungsgruppe bestimmt. Die vorherige Sprecherin Karin Zachmann (TU München) bleibt der Gruppe als Co-Sprecherin erhalten.